| Kochendörfer 2002: Studien zum Spracherwerb in neuronalen Modellen |
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Kochendörfer, Günter (2002) Studien zum Spracherwerb in neuronalen Modellen. http://www.cortical-linguistics.de Auf dem Hintergrund einer neuronalen, auf Simulationen basierenden Sprachtheorie wird eine neuronale Spracherwerbstheorie von hoher Leistungsfähigkeit und Komplexität entwickelt. Die Forschungsstrategie besteht darin, unbestrittene Eigenschaften neuronaler Strukturen (unter Einbeziehung aller relevanten biologischen Daten) durch Simulationsexperimente in einen sinnvollen Zusammenhang mit den beobachtbaren sprachlichen Leistungen und deren Entwicklung zu bringen. Der Schwerpunkt liegt auf den frühesten Phasen des Erstspracherwerbs. Notwendigerweise werden dabei aber auch grundsätzliche Fragen zur Repräsentation von Konzepten im Gehirn und zur prinzipiellen Natur neuronaler Verarbeitungsprozesse im sprachlichen Bereich behandelt. |
1 Grundlagen
1.1 Das Gehirn kommt in der aktuellen
Spracherwerbsforschung nicht vor
1.2 Wissenschaftstheorie
1.3 Neurobiologie und Simulationstechnik
2 Repräsentation und Erwerb von
Konzepten
2.1 Kontinuität des lokalistischen
Verarbeitungsprinzips
2.2 Das Frequenzargument
2.3 Die Bildung von Instanzen
2.4 Verlauf der Konzeptbildung
2.5 Prototypizität
2.6 Vorstellungen
2.7 Relationale Konzepte
2.8 Redundanz und Chaos
3 Wahrnehmung und Produktion von Sprachlauten,
die Bedeutung der
Lallphase im Spracherwerb
3.1 Verarbeitungsstrukturen auf der Ebene einzelner
Sprachlaute (Perzeption)
3.2 Lernen von Phonemen (Perzeption)
3.3 Strukturelle Voraussetzungen der Produktion
von Sprachlauten, die Rolle der Lallphase
3.4 Der Vorgang des "Übens"
3.5 Das Fis-Phänomen, Umlern-Probleme
3.6 Diskussion konkurrierender
Phonologie-Konzeptionen
4 Erwerb und Revision lexikalischer
Strukturen
4.1 Was gelernt werden muß
4.2 Ausdrucksseiten
4.3 Phonologische Länge
4.4 Inhaltsseiten, Mehrdeutigkeit
4.5 Exkurs: Aufbau von Begriffshierarchien
4.6 Produktion
4.7 Revision lexikalischer Strukturen
5 Allgemeine Überlegungen zum Erwerb der
Syntax
5.1 Das "Bootstrapping"-Problem
5.2 Die Zielstruktur des Erwerbsprozesses
5.3 Syntaktische Längen
6 Einwortsätze und Zweiwortsätze
6.1 Das Wortartenproblem
6.2 Vom Wort zum Satz
6.3 Vom Einwortsatz zum Zweiwortsatz
6.4 Nominalphrase und Verbalphrase, Erweiterung der
Verbalphrase
7 Morphologische Segmentierung und Funktion der
Morphologie,
das Silbenproblem
7.1 Morpheme und Silben als (sub-)lexikalische
Einheiten
7.2 Lernprobleme
7.3 Morphologische Segmentierung
7.4 Das morphologische Lexikon
7.5 Diskussion
8 Sprache und Denken
8.1 Sprache des Denkens
8.2 Sprechen und Denken
8.3 Sprachliches Relativitätsprinzip und
Spracherwerb
9 Sprachliche Universalien
Universalgrammatik
9.1 Elementare universelle Eigenschaften natürlicher
Sprachen
9.2 Sprache ohne Semantik
9.3 Formen der "Kreativität"
9.4 Spracherwerb ohne "angeborene Ideen"
Anhang: Das Simulationsprogramm
A1 Systemvoraussetzungen
A2 Aufruf und Schließen
A3 Netzdefinition
A4 Eingabe äußerer Ereignisse
A5 Simulationsverlauf und Ergebnisse
Literatur
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