| Das Ende der Logik: Theorie und Methodik der Kognitionswissenschaft |
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In der Kognitionswissenschaft herrscht derzeit ein mehr oder weniger fruchtbares methodisches Chaos, eine Mischung von Methodiken aus Psychologie, künstlicher Intelligenz und Biologie. Man kann die Meinung vertreten, daß eine solche methodische Vielfalt dem interdisziplinären Charakter der Kognitionswissenschaft entspricht und damit unvermeidbar ist. Es ist aber doch so, daß weder die empirischen Methoden der Psychologie, noch die Experimentiertechniken der Biologie oder die Arbeitsweisen der Informatik allein in das Zentrum des kognitionswissenschaftlichen Interesses vorstoßen. Kann man dann wirklich erwarten, daß die Kombination - wie auch immer - das leisten kann? Wir sind der Meinung, daß die Kognitionswissenschaft, so wie wir sie verstehen, eine eigene Methodik braucht, die wir auch einsetzen, deren systematische Begründung aber noch nicht in voll befriedigender Weise gelungen ist. Dieser Aufgabe ist deshalb ein eigenes, besonders anspruchsvolles Teilprojekt der BioMod-Gruppe gewidment. |
(27.10.2000 / Dieses Abstract wird in regelmäßigen Abständen erweitert.)
Bei Fragen und Kommentaren wenden Sie sich bitte an: Prof. Dr. G. Kochendörfer
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