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Musiktheorie, Musikwahrnehmung, Musikpsychologie, Musikästhetik

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Man wird wahrscheinlich keine Schwierigkeiten damit haben, das Buch von Robert Jourdain "Das wohltemperierte Gehirn. Wie Musik im Kopf entsteht und wirkt. (Music, the brain, and ecstasy (dt.)" als einen groben Überblick über den Stand der Forschungen zum Thema "Musik und Gehirn" zu akzeptieren. Journalistische Vereinfachungen und auch drastische Fehlinterpretationen (z. B. was das Konzept der "Großmutterzellen" angeht) müssen korrigiert werden. Es wird deutlich, daß, genauso wie im Bereich der Sprache, Einsichten über neuronale Architekturen, die hinter dem beobachtbaren musikalischen Verhalten stehen, bestenfalls nur sehr vage sind.

Wenn man davon ausgeht, daß die architektonischen Grundprinzipien überall im Cortex im wesentlichen gleich sind, liegt es nahe, die ohnehin verwandten (weil z. B. den akustischen Kanal benutzenden) Phänomene von Sprache und Musik einmal zusammenzusehen, in der Hoffnung auf einen positiven Effekt für das Verständnis beider Bereiche.




(25.10.2000 / Dieses Abstract wird in regelmäßigen Abständen erweitert.)

Bei Fragen und Kommentaren wenden Sie sich bitte an: Prof. Dr. G. Kochendörfer

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